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Das Zentrum

Adresse:
Äußere Badstraße 7A
95448, Bayreuth

Website:
https://www.das-zentrum.de/

Telefon:
0921 - 9800800

Festival junger Künstler Bayreuth

In ungebrochener Tradition bietet dieses Festival seit seiner Gründung 1950 bis heute jeden Sommer einen einzigartigen sozialen und künstlerischen Raum in der Festspielstadt Bayreuth: einen Begegnungsort für junge Menschen aus aller Welt, einen Lernort für interkulturelle Kompetenz, einen Ort zum Experimentieren in Musik, Theater, Film, Literatur und Kunst. Kunst und insbesondere Musik bilden die Plattform, auf der die jungen Teilnehmer aus aller Welt miteinander in Dialog treten, Leistungsgrenzen ausloten und erweitern, Schlüsselmomente von Kreativität und Leidenschaft erfahren und gestalten.

Telefon:
+49(0)921 9800444

Reisen zu unerreichbaren Orten

Datum:

Sa. 01. August 2020
um 19:00 Uhr

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.

Location:

Das Zentrum

Veranstalter:

Festival junger Künstler Bayreuth

Besetzung:

Ottavia Maria Maceratini - Piano
Vladimir Ivanoff - Perkussion

Musik von Gurdjieff, Satie und anderen Reisenden

Erik Satie und George Ivanovitch Gurdjieff: zwei Pilger der Seele und Brüder im Geiste.

Gurdjieff erzählt in seinen Klavierwerken von Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen auf seiner zwanzigjährigen Reise durch den Orient, die vielleicht nie stattgefunden hat. Die „Tänze der Derwische“, „Gesänge und Rituale der Nachkommen des Propheten“ und „Orientalischen Melodien“, obwohl teilweise sogar für obligate Begleitung mit Rahmentrommel komponiert, sind keine sklavischen Aneignungen traditioneller ethnischer Musiken. Sie transformieren die Archetypen alter spirituell-musikalischer Traditionen des Orients auf das archetypische Instrument Europas, das Klavier, um Fragen zu beantworten, denen sich Orient & Okzident nur gemeinsam stellen können. Ein westöstliches Ritual für die moderne Kathedrale postmoderner Gläubigkeit: den Konzertsaal.

Satie sucht im Paris des Fin de Siècle das antike Griechenland und die glücklichen Ufer Asiens. Er versucht umzukehren, versenkt sich in die Vergangenheit und Ferne, er erschafft sich das Mittelalter, die Mystik, Religion und den Orient als persönliche psychologische Landschaften, um – gleich uns – endlich zu erkennen, daß es nur eine Liebe aus der Ferne sein kann, gleich dem „amor de lonh“ der mittelalterlichen Troubadoure.

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